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Hingetupft wie Sommersprossen liegen die Inseln unter kobaltblauem Himmel in einem Meer, das in allen Schattierungen von Türkis über Smaragdgrün bis hin zu tiefem Blau leuchtet. Zahlreiche pudrig-weiße oder zartrosafarbene Sandstrände und die Vegetation einer subtropischen  Natur verzaubern die Besucher. Ungefähr 80 Kilometer südöstlich von Florida und 100 Kilometer nördlich von Kuba erstrecken sich die Bahamas. Mindestens 700 Inseln sollten es sein, lediglich 30 davon sind bewohnt und nur 15 vollständig für den Tourismus erschlossen.

Dabei hat jede der erschlossenen Inseln ihr  eigenes Gesicht. Eines ist jedoch sicher: Die Bahamas sind ein Paradies für Erholungssuchende und sonnenhungrige Strandurlauber, ein Dorado für  Wassersportler, Taucher und Angler und nicht zuletzt ein gutes Terrain  für Golfer.

Egal, welche der 700 Inseln Sie zu Ihrem persönlichen Paradies erklären: Die gastfreundlichen Bewohner werden Sie überall mit einem warmen Lächeln willkommen heißen

Die Kultur der Bahamas ist so abwechslungsreich und vielfältig wie die 700 Inseln selbst. Das bewegte Auf und Ab der Geschichte brachte nicht nur Christopher Kolumbus, sondern Piraten ebenso wie Puritaner, Glückssuchende ebenso wie Sklaven auf den karibischen  Archipel. Alle hinterließen ihre Spuren. Noch heute spiegeln die  Musik der Bahamas, die exotische Küche, die Künstler aller Sparten  und die lebensfrohe Religiosität die verschiedenartigen Einflüsse wider. Dabei mischen sich britische und afrikanische Traditionen zu einem farbenfrohen Mix, die in Events wie Straßenparaden,  Segelregattas bis hin zu dem bahamesischen Dialekt ihren Ausdruck finden. Das britische Erbe zeigt sich in Verfassung und Schulsystem  während afrikanische Vergangenheit in Traditionen wie dem  farbenfrohen Junkanoo-Karneval, aber auch der Buschmedizin zum Tragen kommt.

Karneval auf den Bahamas

 Wenn bei uns die ersten Lebkuchen in den Geschäften auftauchen  und das Lametta und die Christbaumkugeln aus den Schubladen geholt werden, bereiten sich die Bahamesen auf ihren traditionellen Karneval, den Junkanoo , vor. Das Fest lässt von Walker's Cay im Norden bis  Inagua im Süden niemanden schlafen. Die größten Paraden finden in Nassau und Freeport auf Grand Bahama statt. Alljährlich am 26. Dezember und am 1. Januar feiern die Bewohner des 700-Insel-Staates  dieses farbenprächtige afrobahamesische Fest. Es hat seine Wurzeln in der Zeit der Sklaverei.

 

Nicht nur Musik und Tanz haben einen hohen Stellenwert beim  Junkanoo, sondern auch die selbstgemachten Kostüme, von denen die schönsten prämiert werden.

 Damit mehr Besucher die Möglichkeit haben, dieses Spektakel mitzuerleben, wurde der "Junkanoo in June" eingeführt. Einen Einblick in die Welt des Junkanoo erhält man das ganze Jahr über in  einer Dauerausstellung im Ivern House in Nassau. Dort kann man  sehen, wie in einem "shack", einer Junkanoo-Werkstatt, Kostüme hergestellt werden, und wer möchte, kann sich seine eigene kleine  Maske basteln.

quelle .bahamas.de

Stand: April 2010

Ländername: Bahamas (The Commonwealth of The Bahamas)

Klima:Subtropisches mildes Klima, mittlere Jahrestemperatur 26 Grad

Lage: Die Bahamas bestehen aus ca. 700 Inseln, davon 29 bewohnt, über 2.000  Korallenriffen (Cays), die sich über 800 km zwischen der Südostküste Floridas und der Nordwestküste Hispaniolas auf ca. 250.000 km Seefläche erstrecken. Ca. 65% der Bevölkerung leben auf New Providence Island mit der Hauptstadt Nassau, 16% auf Grand Bahamas mit  zweitgrößter Stadt Freeport, der Rest auf den sog. "Family Islands" (oder "Out Islands")

Fläche:13.939 qkm

Hauptstadt: Nassau/Providence (ca. 212.000 Einwohner)

Bevölkerung:325.000 Einwohner, über 80% afrikanischen Ursprungs; Wachstumsrate: ca. 0,6%

Landessprache:Englisch

Allgemeine Reiseinformationen

Naturkatastrophen

Auf den Bahamas, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen  Bundesstaaten der USA ist von Juni bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen und starken Regenfällen gerechnet werden.

Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.

Es herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der  unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten.  Motorräder und –roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung.

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